Montag, 26. Juli 2010

Verzehrswunsch

Heute bin ich auf der Datenbank ecoinform.de, die ich regelmäßig auf Neuigkeiten erkunde, auf diesen Käse gestoßen: Caprilac Moho von Vallée Verte. Er stammt von Ziegen der Rasse Murciano-granadina, die in einem kleinen Dorf namens San Isidor leben (etwa zu tausend), und so gute Milch geben sollen, dass der Käse den ersten Preis der Messe BioCultura Barcelona gewann! Fett in der Trockenmasse: Stolze 62%! Ich werde mal in den hiesigen Bioläden stöbern gehen. Da ich ohnehin ein großer Ziegenkäsefan bin, darf ich mir so eine Spezialität nicht entgehen lassen! :)

Mittwoch, 21. Juli 2010

Runde Tage

Die letzten Tage waren einige der schönsten: Langsam hatte sich die Vorlesungszeit ausgelaufen, viele schriftliche Leistungen in Philosophie hatte ich schon während des Semesters erbracht, das Hoch über Deutschland hüllte mich in Zufriedenheit, wenn ich mich auch vor allzu großer Hitze in die Bibliothek zurückzog. Dort war in den letzten Tagen auch universitär bedingt ein häufiger Aufenthaltsort meinerseits: Heute habe ich die Genetik II- Klausur geschrieben – Zielpunkt einer längeren Etappe, die jetzt abgeschlossen ist. Herrlich war das: Morgens ein erfrischender Lauf, vor oder nach einem ausgiebigen Frühstück, dann in die Untiefen der Desoxyribonukleinsäuren, Phagen, Cycline und Polymerasen; meist leicht erhöht auf dem Dorf‘berg‘, umgeben von duftenden Heuwiesen, schwirrenden Libellen, Kapuzinerkresseblüten und wiegenden Fenchelhainen. Die genussvoll-entspannte Gefühlsmelange aus Lern- und Lebfreude schlägt sich optisch sehr schön in diesem Bild nieder, das das Aroma von Bergbohnenkraut, Naturkosmetik-Proben, Bioeinkauf, Genetik-Unterlagen in einer harmonischen Farbkomposition vereint. Es hätte ewig so weitergehen können - lernen, Düfte und Farben auf dem Markt tanken, kochen (erstaunlich, wie doch die Mahlzeiten mit einem Berg an Zeit ganz anders gelingen und schmecken... ), genießen (Fotoserie inklusive Ingredienzien und Bereitungsweisen soon to come), Siesta in der heißen Mittagssonne, lernen, schlafen, atmen, laufen,... lernen. Eine kaum enden wollende Kaskade an herrlichen Momenten. Nur letzteres ist für heute erstmal (jedenfalls offiziell) vorbei (vielleicht ganz gut - ich wäre sonst jetzt vermutlich in einer Art betrunken-zwielichtem Zustand... ;)): Die Klausur ist geschrieben und aufgrund einer unfair gestellten Frage unbefriedigterweise. Lasse mich davon jetzt aber nicht herunterziehen, dazu hat mich die heitere Atmosphäre bereits zu weit getragen. Neuer Fokus ist nun: Schreiben, Düfte und Farben auf dem Markt tanken, schreiben, ... auf mich warten noch verbliebene Hausarbeiten vom letzten Semester. Und eine ganze Menge aufgeschobener Looking-Forward-Too-Aktivitäten. Schön! :)



Jazzige Nacht der Wissenschaft

Am letzten Samstag fand in ganz Konstanz die Lange Nacht der Wissenschaft mit zahlreichen Veranstaltungen rund um das Thema 'Energie' statt. Musikalisch untermalt wurde diese von der Combo der Uni-Bigband: Mein erster 'Auftritt' mit ihr - total entspannt und super spaßig! :) Das ist das tolle am Jazz: Man weiß nie so genau, was passiert, aber man kann sich einfach von der Musik (und den Musikern) führen lassen und es wird letztlich wunderbar! Ich war es von der klassischen Musik (Flötenkonzerte als Kind, Klavierkonzerte dann später, Musicalauftritte) bislang gewohnt, dass jede Note, jeder Handgriff, jede feinste Muskelkontraktion auf Genaueste einstudiert sein musste. Diesmal hatten wir einige Stücke vorher 'nur' sessionmäßig gespielt (bin ja erst seit kurzem dabei), Tonartengewurschtel und Soloendlosschleifen inklusive. Vor Beginn dann kurz auf ein paar Stücke geeinigt, letztlich zwang uns die Zeit zu einem sehr mäßigen Repertoire und ich sang 'Summertime' und 'Cheek to Cheek' (wirklich eins meiner absoluten Lieblingsstücke!). Bin höchstgespannt auf die nächsten Gelegenheiten! Nur schade, dass jetzt Semesterferien sind... Umso mehr freue ich mich auf die Sommerakademie für Jazz an der Musikschule Konstanz und die Arbeit mit Anne Czichowsky..!


Witzig: Während ich diesen Post schreibe, kommt doch tatsächlich 'Cheek to Cheek' auf DRS2..!

Sonntag, 4. Juli 2010

Kleiner Konsumwunsch

In der neuen Cosmia (Naturkosmetik-Magazin) habe ich von i+m Naturkosmetik den Energizing Splash Granatapfel Papaya entdeckt. Selbstverständlich vegan und BDIH-zertifiziert. Das ist DAS Mittel für diese klebrige Sommerhitze, die seit Tagen meine Haut zu laminieren scheint. Da mag man sich nach dem Duschen schon gar nicht mehr eincremen, weil sich mit der Zeit alles zu einer Paste voll fluktuierender, chemisch nicht isolierbarer Übergangszustände vermengen würde. Ich habe es hier in den Bioläden noch nicht entdeckt (noch nicht aktiv geschaut), vielleicht landet es also beim nächsten Interneteinkauf in meinem Warenkorb.

Was auch wunderbar ist und sehr schön mit der duftgeschwängerten Luft harmoniert, wenn man das Haus verlässt: Tautropfen Rosenwasser! Das benutze ich seit mehreren Jahren, und ich kann mich einfach nicht satterfrischen daran! Es gibt keinen unaufdringlicheren, harmonischeren und wohlgesinntstimmenderen Duft als den der Rosen. Tautropfen gewinnt die Essenz aus den Damaszener-Rosen der iranischen Provinz Kerman in einer Höhe von 2500 Metern. Dieses Projekt ist bekannt als "Rosen statt Opium": Die Bauern brauchen keinen Mohn mehr anbauen, und verdienen sogar mehr, als sie für das Opium bekommen würden. Ein sehr schöner Reisebericht ins Damaszenerrosengebiet ist hier zu finden.

Aber das natürlichste Mittel, alle Klebrigkeit los- und richtig erfrischt zu werden: Im Regen laufen gehen! Das steht gleich bei mir an..! :)

Öko-Sommer

Von Mai bis Oktober ist Öko-Sommer in Baden-Württemberg! Die Öko-Anbauverbände Bioland, Demeter und Naturland laden dazu ein, "frische Bioprodukte zu probieren und sich über ihre Herstellung zu informieren. Statt trockener Information ist es ein sinnliches Erlebnis: Wo sonst kann man Tiere streicheln, duftes Heu riechen, sich auf dem Trecker durchschütteln lassen, selbstgemachten Käse kosten und dem Bauer bei der Arbeit über die Schulter schauen?" Hier der Link. Wer hat Lust, mit mir zusammen an einer Veranstaltung teilzunehmen? Dann bitte melden! :)

Treibstoff aus Algen

24 Millionen Dollar! Viel Geld, das in diese grüne, stinkende Pampe gesteckt werden soll, die man zuweilen in vernachlässigten Gartenteichen fauler Pseudo-Naturfreaks findet: Algen. Diese sind aber die neue Hoffnung für im wahrsten Sinne des Wortes grünen, d.h. CO2-neutralen Treibstoff.

Beförderer ist die US-Energiebehörde DOE (Department of Energy) unter der Schirmherrschaft von Präsident Obama, der eine ebenso grüne Wende, eine nationale Mission fordert: bis 2020 20 Prozent des US-Stroms aus erneuerbaren Quellen gewinnen, den Ausstoß an Treibhausgasen um 17 Prozent gegenüber dem Basisjahr 2005 senken. (Quelle) Dazu will er zudem 1,85 Milliarden Dollar in neue Solarkraftwerke stecken! (Quelle) Wenn sich Europa daran ein Beispiel nehmen würde..!

Samstag, 3. Juli 2010

Genussmonat

Zur Zeit koste ich alles, was der Markt so hergibt, in vollen Zügen aus.
Kleine Ausschnitte in fotografischer Form.



Dinkelpasta mit Safran, Blumenkohl und Hähnchenbrust



Emmerlinge (Pasta aus Emmer), Spinat und Alasaka-Seelachs mit würzigem Tomaten-Topping














Pellkartoffeln mit zarten Erbsen und rotem Rührei als Farbtupfer, dazu Tomaten-Petersiliensalat mit Gewürzblütencreme

Momentan bin ich totaler Fan der Gewürzmischung 'Scharfmacher' von Sonnentor: "Paprika süß, Knoblauch, Chilli, Rosenblüten, Oregano, Thymian, Basilikum, Rosmarin, Pfeffer schw. gem., Sonnenblumenblüten, Ringelblumen."
Das ist drin. Die Süße der Blüten harmoniert wunderbar mit der Chili-Schärfe und der Würze der mediterranen Kräuter. Herrlich!


Gurken-Sauerrahm-Aufstrich -lecker auf einem knusprigen Vollkornbrötchen. :)